Meine Angebote für ReitschülerInnen

Mit meinen Angeboten an Reitunterricht, Bodenarbeit und Körperarbeit begleite ich Sie durch die gesamte Ausbildung Ihres Pferdes: vom uneingerittenen Jungpferd über das Verstehen von Missverständnissen bei sogenannten Problempferden bis zur Beschäftigung für den Senior. Von der AnfängerIn bis zur dressurambitionieren ReiterIn finden sich in meinem Werkzeugkoffer vielfältige Förderungs- und Unterstützungsangebote.

Meiner langjährigen eigenen Erfahrungen werden vor allem durch Elemente aus den Methoden Connected Riding®, Tellington TTouch®-Methode, und Centered Riding® bereichert.

Reitunterricht: Pferd wird mit Körperbändern geritten
Körperbänder fördern die Konzentration und das Körperbewusstsein.
Simone reitet Isländer Baukur im Reitunterricht.
Simone und Baukur (21 Jahre) haben deutliche Fortschritte gemacht.
Reitunterricht: Gobi trabt konzentriert
Anja und Gobi sind hoch konzentriert bei der Trab-Arbeit.

Reitunterricht

Es ist mein Anliegen, das Miteinander von Mensch und Pferd für beide schmerz-, stress- und angstfrei zu gestalten. Das Ziel ist es, die Fähigkeit zu erlangen, den Trainingsstand des Pferdes beschreiben zu können, die eigenen Möglichkeiten der Einwirkung einschätzen zu lernen und Werkzeuge für eine Weiterentwicklung je nach Ausbildungsstand zu bekommen. Um das zu erreichen nutzen wir viele Sitzübungen auf dem Pferd und am Boden, reiten die verschiedenen Seitengänge und Lektionen, nutzen unterschiedliches Equipment wie Lindell und Körperbänder.

Im Fokus ist dabei das bewusste Wahrnehmen von Entwicklung und das Erlangen der Fähigkeit zu entscheiden, ob ich auf dem Weg zu meinem Ziel bin, oder ob ich etwas verändern muss.

Moshé Feldenkrais sagt dazu:

Erst wenn du weißt was du tust , kannst du tun was du willst.

In diesem Sinne verstehe ich Reiten als ständiges Forschen nach dem derzeitigen Höchstmaß an gelungener Verbindung und Freude im miteinander Lernen. Motivation und Klarheit statt Strafe und Partnerschaft statt Dominanz – hohe Ansprüche an die gemeinsame Zeit mit dem Pferd, aber für mich der einzige Weg im Sein mit allen Lebewesen.

ReitanfängerIn und ambitionierte ReiterIn

Viele Aspekte des Reitens wiederholen sich immer wieder, allerdings steigt das Niveau. Wenn Sie eine Volte als AnfängerIn reiten, freuen Sie sich über das erste Abbiegen. Reiten Sie einen Volte als ambitionierte(r) ReiterIn liegt die Spannung im Detail:

  • Behalte ich meinen Takt?
  • Ist die innere Schulter frei?
  • Ist mein Pferd angemessen gebogen?
  • Reite ich genau auf der Linie auf der ich reiten möchte?

Wenn etwas nicht klappt – woran liegt das? Hier komme ich als Lehrerin ins Spiel. Was können Sie verändern, damit Sie das Ergebnis verbessern?

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Bodenarbeit

Für Jungpferde

Von der Halfterführigkeit zum Reitpferd: Die Tellington-TTouch®-Methode hat ein bewährtes Konzept, nach dem Sie ein Jungpferd zum Reitpferd ausbilden können und dabei Stress und Missverständnisse weitgehend vermeiden können. Meiner Erfahrung nach ist es immer leichter die "Festplatte" eines jungen Pferdes erstmalig zu beschriften als einmal erlerntes Verhalten zu verändern.

Wenn Sie ihr Jungpferd anreiten möchten, unterstütze ich Sie gerne.

Gymnastik für Pferde

Pferde laufen von Natur aus auf der Vorhand und haben eine natürliche Schiefe. Wenn wir reiten, potenzieren wir durch unser Gewicht mögliche Haltungsschwierigkeiten noch, was langfristig zu Problemen führt. Damit ein Pferd uns Menschen schadenfrei tragen kann, muss es lernen, sich bestmöglich auszubalancieren. Außerdem braucht das Pferd Muskeln an den richtigen Stellen. Es lernt hier seinen Rücken aufzuwölben und genügend Tragkraft zu entwickeln.

Peggy Cummings hat ein wunderbares Konzept der Verbindung entwickelt, mit dem Sie lernen können, ihr Pferd auf bestmögliche Weise als Ihr Reitpferd zu unterstützen. Meine langjährige Ausbildung und das tägliche Bewegen von verschiedenen Pferden haben mich mit einer Vielfalt an Ideen und Lektionen ausgestattet. Es findet sich für nahezu jede Situation eine Weiterentwicklungsmöglichkeit.

Rehabilitation und Therapie – für Körper und Verhalten

Viele Pferde haben, genau wie wir Menschen, immer wieder einmal Probleme in ihrem Bewegungsablauf.  Sie können dann nicht geritten werden, brauchen aber die Möglichkeit ihre Beweglichkeit wieder aufzubauen. Schmerzen können auch zu Verhaltensauffälligkeiten führen. Ein Pferd das beißt oder droht, signalisiert häufig nur ein Unwohlsein, vielleicht auch aus früheren Erfahrungen heraus.

Ich kann Sie dabei unterstützen dem Pferd einen Weg aus dieser Situation zu zeigen.

Ein gemeinsamer entspannter Spaziergang in der Natur tut der Seele gut. Das sinnvolle Bewegen an der Hand holt die Pferde aus ihrer Schonhaltung. Sinnvoll ist: das Pferd von der Vorhand zu holen, das Becken zu kippen und die gesamte Wirbelsäule in alle Richtungen zu lockern. Das Longieren auf freien Linien ohne Hilfszügel an einer oder zwei Leinen in einer weichen Verbindung zwischen Pferd und Mensch stärkt die innere Rumpfmuskulatur und führt über die Dehnungshaltung zu mehr positiver Spannung und Aufrichtung.

Sport für nicht reitende Pferdemenschen und SeniorInnen:

Die vielfältigen Möglichkeiten der Bodenarbeit halten sowohl uns Menschen fit – denn es erfordert schon einige Kondition und Geschick ein Pferd an der Hand zu traben oder sogar zu galoppieren, als auch die Pferde. Die Connected® Boden- und Körperarbeit hält unsere Pferdesenioren beweglich und beschäftigt sie.

Pferde reagieren sehr auf Körpersprache und Stimmung, was auch zu Missverständnissen führen kann, wenn Sie sich dessen nicht bewusst sind. Sie lernen mit mir sowohl ihre Körperspannung zu dosieren als auch gezielt einzusetzen. Auch wir Menschen bewegen in der Bodenarbeit unseren ganzen Körper und trainieren ganz nebenbei Herz- und Kreislaufsystem.

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Bei der Bodenarbeit: Anja Görtzen führt ein Fohlen.
Früh übt sich, was ein Verlasspferd werden will!
Anja und Winni bei der Bodenarbeit
Anja und Winni bei der Bodenarbeit.

 

Arbeit am Pferdemaul
Körberarbeit im Pferdemaul...
Pferd gähnt nach Maularbeit
… die Reaktion erfolgt prompt.

Körperarbeit

Immer noch kein ganz so bekannter Begriff im Pferdesport, obwohl Linda Tellington Jones schon vor 35 Jahren mit der Idee der Körperarbeit nach Deutschland kam. Für mich allerdings nicht mehr wegzudenken und für alle Pferde und Menschen anwendbar.

Das heutige Lebensumfeld unserer Pferde ist keine Herausforderung für körperliche Entwicklung und Geschicklichkeit. Die zugrundeliegende Idee ist, dem Pferd die Möglichkeit zu geben, über Berührungen unterschiedlicher Art ein besseres Körpergefühl zu entwickeln und damit mehr Beweglichkeit, Selbstsicherheit und Balance.

Der Tellington-TTouch ist leicht zu erlernen. Es gibt viele verschiedene TTouche aber alle sprechen das Nervensystem, die Muskulatur, die Faszien und das Gehirn der Pferde an. Sie lernen den Körper und die Vorlieben ihres Pferdes für bestimmte Berührungen kennen. Sie lösen verspannte Muskeln und unterstützen so den Verarbeitungsprozess anderer Therapien wie Osteopathie, Chiropraktik, Physiotherapie etc.

Die Köperarbeit aus der Connected Riding Methode ist so konzipiert, dass sie das Reitpferd befähigt

  • den Hals aus der Schulter zu teleskopieren
  • den Widerrist anzuheben
  • den Rücken zu wölben
  • das Becken zu kippen und damit gut unterzutreten
  • den Rippenkorb frei zu bewegen
  • sich zu biegen und eine positive innere Spannung zu entwickeln.

Der Mensch lernt seinen eigenen Körper ebenso zu nutzen und die Bewegungen des Pferdes über eine stabile , aber geschmeidige Verbindung zu optimieren. Näheres zu den Methoden der  Körperarbeit aus der Connected Riding Methode und der Tellington-TTouch-Mehtode finden Sie hier.

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Jahresgruppe

Die Jahresgruppe / Körperschule Reiten gibt Ihnen den sicheren Rahmen, die Zeit, die Verbindlichkeit, den Raum und die Werkzeuge, sich mit Ihrem Pferd und in Ihrem Pferd zu finden.

Achtsamkeit und Bewusstheit

Wir wissen, dass unsere Schnelllebigkeit auf Kosten von Lebensqualität geht. Die Zeit mit unseren Pferden bietet uns einen Raum, in dem das anders sein darf. In Kontakt und Dialog gehen, präsent sein, wertfrei wahrnehmen, erspüren – zusammen auch mit den anderen Menschen - das sind Qualitäten, die in der Körperschule Reiten weit vorne sind.

Spaß und Leichtigkeit

Reiten ist für uns wirklich wichtig. Fehler wiegen schwer. Hier auch mit etwas Leichtigkeit ran zugehen, Fehler als Lernfelder zu betrachten und mit uns und dem Pferd nachsichtig sein- das ist unser Wunsch für diese Kursreihe.

Präzision und Durchhaltevermögen

Die Arbeit in einer stabilen Gruppe motiviert uns, die Augen offen zu lassen und immer wieder hinzuschauen. Trainingsziele formulieren, gemeinsam Entwicklung erleben, Rückmeldungen erhalten, in schwierigen Situationen Unterstützung finden: das Wissen und die Motivation durch die Gruppe trägt uns durch das Jahr und hilft uns im Fluss zu bleiben. Die kontinuierliche Arbeit mit dem Pferd verlangt auch Durchhaltevermögen und Disziplin.

Das vermittelte Wissen kommt aus unseren langjährigen Erfahrungen und hauptsächlich aus den Methoden Connected Riding® und Tellington-TTouch®. Je nach Ausbildungsstand von Pferd und ReiterIn bekommt ihr passende Lerninhalte zu verschiedenen Themen, wie Sitzveränderungen, Einwirkung, Bodenarbeit, Seitengänge, Übergänge, Aufbau von Lektionen, Lösen von Verspannungen, Verbesserung der Körperwahrnehmung und vieles mehr.

Im Jahr 2021 haben Sie die Wahl zwischen zwei Jahresgruppen: In Quakenbrück bzw. in Hennef.

Anmeldung und weitere Informationen bei der Körperschule Reiten der Tiere Akademie. arrow

Eine Gruppe von Teilnehmerinnen der Jahresgruppe präsentiert sich mit zwei Pferden
Erfolgreiche Teilnehmerinnen der Jahresgruppe
Reiterin trabt konzentriert mit einem braun-weißen Pferd.
Konzentrierte Arbeit in der Körperschule Reiten
Connected Riding® bei der Bodenarbeit
Gemeinsam rotieren im Kontakt – meine Kollegin Relana Beck und Shamrock.
Bibi Degn arbeitet mit Stute Luna
Bibi Degn arbeitet mit Stute Luna